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  • #5652
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    Juna
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    Ein Sammelsurium an Kommentaren von Schlafschafen betreffend des G20 Gipfels, sind alles Kommentare von Lesern in einer Online-Zeitung die Vorzugsweise „Gebildete“ konsumieren, und die dafür auch bekannt ist:

    1

    „Schuld sind eindeutig die tw aus dem Ausland angereisten Gewalttäter und Randalierer , die gehören verfolgt und hart bestraft!
    Merkel wollte ein Zeichen der Offenheit setzen und hat die Veranstaltung in eine weltoffene Großstadt geholt. Doch Plünderer und strohdumme Aktivisten aus der linkslinken Ecke haben wieder mal gezeigt dass alle Versuche hoffnungslos sind. Das nächste Mal findet G20 halt auf einem Flugzeugträger statt…“

    2

    „Welcher politisch Verantwortliche sagt den „Alle die gegen Globalisierung und Kapitalismus sind, zünden Autos an“? Welche Verantwortlichen von der Polizei? etc.“

    3

    „Die G20 regieren die Welt schlecht

    Aber in einer Welt, die von ihren Gegnern regiert wird, möchte ich auch nicht leben: sich nur lahm davon distanzieren, dass eine „kleine radikale Minderheit“ die Bewegung beherrscht, die in schwarzen Uniformen erst Parolen schreit, dann die bloße Anwesenheit eines Gegners als unverhältnismäßige Provokation empfindet, die nur durch aus dem Hinterhalt ausgeübte Gewalt beantwortet werden kann, die eroberten Territorien zerstört und plündert, jedem Gegner das Menschsein abspricht („Schwein“), und im Fall einer Niederlage wehleidig herumjammert. Das ist auch nicht viel besser.“

    4
    „Ich verstehe noch immer nicht gegen was die Leute demonstrieren? Gegen den größten Wohlstand den die Menschheit jemals hatte?“

    5
    „So macht man sich noch unbeliebter als alle G20 Herrschaften es zusammen sind, Glückwunsch.“

    6
    „Versamlungsfreiheit gilt für alle

    Es ist gut und richtig, dass das G20 Treffen in einer Stadt und nicht irgendwo abseits stattfindet. Und es ist gut und richtig, dass nicht nur Regierungsinstitutionen an den Debatten teilhaben, sondern unterschiedlichste politische und gesellschaftliche Kräfte.

    Es ist fatal, dass es einer gewaltbereiten Minderheit gelingt, diesen Dialog zu zerstören und sich mit Gewaltaktionen in den Vordergrund zu stellen. Die gewalttätigen Demonstranten sprechen Politikern das recht ab, sich frei zu versammeln. Und sie nehmen sich mit Gewalt einen Teil des öffentlichen Raums bzw. verringern sie die Sicherheit für jeden, der sich in ihrer Nähe bewegt.

    Im Prinzip richtet sich ihr Verhalten gegen unsere demokratischen Regeln, ähnlich dem von Terroristen.“

    7
    „Schauen wir die Berichterstattung an, etwa hier im Standard, stellen wir fest: Die Randalierer haben Recht. Den nur so bekommen sie Aufmerksamkeit.

    Gab es ein Interview mit friedlichen Demonstranten?
    Wurden die friedlichen in mehr als einem Halbsatz erwähnt?
    Nein.

    Logische Folgerung:
    Für Aufmerksamkeit muss man entweder die G20 selber sein, oder Krawall machen.

    Über jeden Ball wird mehr berichtet als über friedliche Demonstrationen.“

    7.1
    „Oder kanns vielleicht sein, dass die Randalierer die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen?

    Und kanns vielleicht auch sein, dass man versäumt hat ein konstruktives friedliches Gegenprogramm aufzuziehen? Irgendetwas wo es am Ende vielleicht wirklich eine gemeinsame Erklärung und Forderung an die Welt gibt?

    Und nein „Smash Capitalism“, und „ACAB“ sind selbst friedlich vorgetragen keine erst zunehmenden politischen Positionen.“

    8
    „Es gab beim letzten Mal Kritik, dass man den G8 Gipfel in Heiligendamm, jenseits der Zivilisationabgehalten hat. Jetzt kritisiert man, dass es in Hamburg gemacht wird.

    Hamburg muss möglich sein. Nicht die Wahl des Ortes ist falsch, sondern die Gewalt…“

    9
    „Naja, man könnte ja auch den Gipfel im nächsten Gemeinderatssaal abhalten… dann kommt halt keiner von den Regierungschefs. Also scheitert unsere freiheitliche Lebensweise auch am Anspruch der Regierungschefs?“

    Eins noch, einer fragt in den Kommentaren:
    „Ich frage mich ob ein Geschäftsbesitzer der hier zu schaden gekommen ist, theoretisch den Staat klagen kann, da eindeutig vorhersehbar war, dass es zu dieser Art von „Demonstrationen“ kommen wird und das Treffen trotzdem in einem dicht besiedelten Gebiet veranstaltet wird.“

    Daraufhin antwortet ihm ein anderer:
    „Das wäre ungefähr so, wie einen Klamottenhändler zu verklagen, weil eindeutig absehbar war, dass die verkauften Miniröcke zu einem erhöhten Vergewaltigungsrisiko führen würden…“

    I                 D                 I                  O                  T                 I                   E

    #5653
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    Tjo, Ian hat eine gute Sendung zu G20 gemacht:

    #5657
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    Juna
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    Ja hab Ich schon gesehen, war eine Gute Sendung, Schade das sowas nur 1800mal gesehen wurde…

    #5703
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