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  • #5651
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    Anonym

    Hallo Elfgrad,

    wir können das mal mit einfachem Dreisatz und den offiziellen Zahlen durchrechnen.

    Der Mond:

    Durchmesser: 3.476.000m, Entfernung: 384.400.000m

    ISS:

    Größe: 100m Entfernung: 400.000m

    Welche Abbildungsgröße hat der Mond in 400.000m Entfernung?

    400.000m * 3.476.000m / 384.400.000m = 3.617m

    Habe das Bild ins Grafikprogamm geladen und messe die Größen (geht ja nur um das Verhältnis):

    Mond: 210mm ISS: 5mm

    210mm * 100m / 3.617m = 4,2mm

    Ist dieses Foto machbar oder nicht ?

    Das kommt doch ganz gut hin, oder?

    #5662
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    Anonym
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    Hallo Albedo……deine Rechnung mag ja ganz gut aufgehen, doch bleibe doch mal bei den GoogelEarth Versuch , den wir wissen ja nicht wie groß der Mond ist. Die Größe unterliegt einer Theorie.

    Oder erkläre mir mal wie man die Größe vom Mond rausbekommt ohne auf angeblicher Entfehrnung und Erdradius zurückzugreifen.

    #5663
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    bigbosscarlo
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    @elfgrad ich schreibe auch einfach mal in diesem Thread weiter.

    Wie Albedo schon angedeutet hat, kann man die ISS nur mit dem bloßen Auge sehen, weil sie die Sonne reflektiert und dadurch vor dem (am besten dunklen) Himmel hervorsteht. Oder halt wie auf dem Foto dunkel ist und vor dem hellen Mond hervorsteht. Außerdem: Wenn man bei Google Earth 400km weit wegzoomst werden 100m kleine Details nicht mehr genau angezeigt, um Rechenleistung zu sparen.

    Und noch zur Rechnung von Albedo: Du wolltest doch wissen, ob das Foto laut offiziellen Angaben geht, oder? Du gehst ja bei deinem Google Earth Beispiel auch davon aus, dass die offizielle Größe und Höhe der ISS stimmt (bzw. willst sie überprüfen). Wenn man nur einige der Werte annimmt, macht das auch keinen Sinn.

    @juna9 da dieser Thread auch um Beweise gehen soll, führe ich mal die von mir erwähnten hier weiter aus.

    1. 1.Form des Mondes: Der Mond sieht von überall auf der Erde gleich aus, nur ist er auf der SHK auf dem Kopf zu sehen. Wenn der Mond eine Kugel ist, könnte man auf der flachen Erde nicht von überall die gleiche Seite beobachten, sondern verschiedene Seiten sehen. Wenn er allerdings flach wäre, würde er nicht immer Kreisförmig, sondern aufgrund von Perspektive elliptisch aussehen.
    2. 2.Bewegung der Sterne und Planeten: Die Sterne drehen sich auf NHK und SHK in unterschiedliche Richtungen und man kann unterschiedliche Sternenbilder sehen. Die Planten ziehen im heliozentrischen Modell Kreisbahnen um die Sonne und im FE-/geozentrischen Modell seltsame Bahnen um die Erde. Das ist zwar möglich, aber wenn man bedenkt, dass die Sterne auch Kreisbahnen zu ziehen scheinen, warum sollte das bei den Planeten anders sein?
    3. 3.Auf dem populärsten Modell der FE-Karte ist der Radius des Südlichen Randes doppelt so lang wie der Äquator. Daraus würde im Vergleich zur NHK eine ca. dreimal so große Fläche für die SHK resultieren und ich behaupte mal, dass das schon mal jemanden aufgefallen wäre… Andere Modelle für die FE werden aber auch schwer, weil man die Erde ja umrunden kann.
    4. 4.Sonnenlicht: Es sollte eigentlich jeder zustimmen, dass ca. die Hälfte der Erde immer dunkel ist. auf einer Kugel macht die dunkle Fläche auch Sinn. Auf der populärsten FE-Karte würde das allerdings so aus sehen:Dabei ist der orangene Punkt die Sonne in der Nähe des Äquators. Die Frage die sich stellt ist: Warum wirft die Sonne, die wie der Mond von überall gleich aussieht, so ein Licht? Warum sollte das Licht einmal soweit kommen können wie der schwarze Pfeil und einmal nicht? Wenn die Sonne irgendwie in eine Richtung abgeschirmt wäre, müsste man das doch aus unterschiedlichen Blickwinkeln erkennen können?
    5. 5.Sonnengröße: Die Größe der Sonne ändert sich auch nie, egal wann man sie sieht. Auf dem Bild oben könnte man die Sonne sowohl in Afrika, als auch in Südamerika sehen. Obwohl die Entfernung auf der FE sehr unterschiedlich sein sollte, sieht die Sonne immer gleichgroß aus. Manche schieben das auf einen Vergrößerungseffekt in der Atmosphäre, was mMn allerdings nicht möglich ist, weil die Bedingungen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit immer unterschiedlich sind.

     

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 1 Woche von Profilbild von bigbosscarlo bigbosscarlo.
    #5665
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    Hallo Elfgrad,

    um das Mond/ISS-Foto auf Plausibilität zu überprüfen, würde ich Google Earth nicht bemühen (Das würde dann kein FEler anerkennen, auch mir ist der Zusammenhang von einer Bildschirmdarstellung und dem realen Blick in den Himmel nicht klar). Also das Foto lieber am real sichtbaren Mond überprüfen. Dafür ein Refernzobjekt nehmen (deinen Daumen oder besser was viel größeres einen Teller), dessen Größe bestimmen messen = Wert A. Das Objekt vor den Mond halten, dass es genau gleichgroß wie der Mond ist. Den Abstand zwischen Objekt und Auge messen = Wert B.

    Dann nimmst Du die beiden Dreisatz-Rechnungen und setzt Wert A und B statt dem offiziellen Monddurchmesser und Abstand ein.

    Mach das mal. Ich werde es auch probieren, aber mir glaubt hier ja niemand 😉

    #5666
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    @bigbosscarlo,

    schön, dass Du hier auch schreibst und danke für deinen Beitrag.

    Bezüglich meines Experiments des Perspektivwechsels: Könntest du für die Eingangsfrage ein Beispiel nennen / eine Beobachtung, die dich von einer flachen Erde überzeugen würde?

    (Von den FElern kam leider noch kein konkretes Beispiel. Ist die Frage unverständlich?)

    #5678
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    Monachopsis
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    Hallo Albedo,
    wenn du Wolken hinterm Mond siehst, erübrigen sich alle Fragen über die Beschaffenheit des Mondes, weil sie beweisen, dass der Nachthimmel künstlich ist. Außerdem wird es einen alles hinterfragen lassen, woran man bis dahin geglaubt hat, weil es die Existenz unbekannter Super-Technologien vorraussetzt. Es lässt annehmen, dass nicht erst mit Beginn der Raumfahrt entdeckt wurde, dass man mit dem sphärischen heliozentrischen Weltbild deutlich daneben lag, sondern die Täuschung möglicherweise schon hunderte oder tausende Jahre anhält und sich nicht auf die Form der Erde beschränkt und es mit Sicherheit nicht um den Betrug von einigen Milliarden Steuergelder für das NASA Budget geht.
    Die Möglichkeit eines künstlichen Nachthimmels ist so stark im Konflikt mit dem Paradigma der Menschen, dass die meisten unfähig sind, die Wolken zu sehen. Wenn du dich darauf einlässt, kannst du diese Erfahrung persönlich machen, du darfst natürlich nicht erwarten, es gleich beim ersten Versuch zu sehen. Ein weiteres Indiz sind sich unberechenbar bewegende Sterne (nicht durch Atmosphäre erklärbar).

    #5679
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    Für die Freunde und Skeptiker der Raumfahrt: ein 20 Minuten-Video mit einem kompletten Rundgang durch die ISS

    http://www.esa.int/spaceinvideos/Videos/2017/06/Full_Space_Station_tour_with_Thomas_in_French

    #5680
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    Hallo J,

    kannst du deine Beobachtung bitte etwas genauer beschreiben, wie es genau aussieht? Bei welchen Mondphasen hast du das beobachtet? Und wie sahen die Wolken aus? Welche Tageszeit?

    Was hat die Beobachtung damit zu tun, dass man sich drauf einlassen muss?

    Kannst du mir die Eingangsfrage beantworten: Welche (hypothetische) Beobachtung(en) würde dich von einer runden Erde überzeugen?

    #5683
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    @ Albedo + bigbo……ich glaube wir reden echt aneinander vorbei……abgekürtzt …..besorgt euch mal eine Camera mit gutem zoom und zieht in die Welt……ich stecke die Zeit lieber in das Video….raus aus dem kopf in die Aktion….ich mach Pause

    #5685
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    Hallo Elfgrad,

    ich wollte die Sachen mit dem Mond/ISS-Bild noch mal abschließen (also für mich), beziehungsweise für mich überprüfen. Und zwar nur auf Basis des Bildes, der Angaben: die ISS wäre 100m groß und 400.000m über der Erde und der einfachen Beobachtung des echten Mondes.

    An meinem ausgestreckten Arm (Strecke 70cm) entsprach der Monddurchmesser meinem kleinen Fingernagel (7mm). Jetzt nochmal die Dreisatzrechnung mit diesen Werten:

    Armlänge (0,7m) / ISS_Umlaufbahn (400.000m)

    =

    Fingernagel (0,007m) / Mondabbild_auf_ISS_Umlaufbahn (gesucht)

    400.000m * 0,007m / 0,7m = 4.000m

    Auf die Größenverhältnisse im Bild bezogen:

    Mond: 210mm ISS: 5mm

    210mm * 100m / 4.000m = 5,25mm

    Das heißt mit diesem ungenauen Messen der Mondgröße, gehen die Größenverhältnisse in dem Bild noch besser auf. Das kann jeder für dich selbst nachprobieren.

    Zusammengefasst, beweist das jetzt nicht mehr und nicht weniger als:

    Eine 100m große Raumstation auf 400.000m Höhe wäre im Verhältnis zum Mond, so groß wie auf dem Bild.

    Für Kritik und Anregungen an den Gedankengängen bin ich offen und dankbar. Natürlich auch von dir @elfgrad Verstehe auch, wenn du dich anderem widmen willst. Alles Gute für dein Video (bin neugierig gespannt drauf) und für deine Pause.

    #5686
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    Daengelmeister
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    @Albedo deine Rechnung bezieht sich darauf dass Mond und ISS sich genau über dir befinden. Also 90° zur Erdoberfläche. Um eine genaue Rechnung machen zu können müsstest du wissen wo dieses angebliche Foto aufgenommen und zu welchem Datum und Uhrzeit gemacht wurde. Genauso muss die angebliche Position der ISS vorhanden sein. Dann ist die ISS eventuell nicht 400 km weg sondern ruckzuck über 1000km vom Betrachtungspunkt. Somit lässt sich dieses Bild oder Foto ohne diese Angaben nicht als Beweis sehen dass es die ISS gibt oder halt die offiziellen Angaben zur Größe und Entfernung von Mond und ISS passen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 1 Woche von Profilbild von Daengelmeister Daengelmeister.
    #5688
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    Hallo Albedo

    Das meine ich mit Fotopraxsis was helfen kann zu verstehen.

    Der Flieger vorm Mond habe ich ungefähr aus 35 Km gemacht. Der Flieger hat ca. 60 m Spannweite

    Das vordere Windrad ist 39Km entfehrnt und habe es so groß gezogen das ein Flügel ( 60m ) so groß ist wie das Flugzeug vorm Mond.

    Das hintere kleine Windrad steht bei 57 Km und hat eine Spannweite von 120m , das habe ich aber nicht überprüft, ist aber auch fast schon egal den es sind noch 343 km bis zur iss. Es ist so groß wie die Iss auf dem Mond.

    Ich habe geantwortet weil mir der Ton von deiner Antwort gefallen hat. Vieleicht kommen wir ja doch noch hinter die Ampivalenz.lg

    @dängelmeister so habe ich das noch garnicht gesehen, Danke für dein Beitrag

    #5689
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    Juna
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    @bigbosscarlo

    Ich bin doch schon darauf eingegangen was das am Himmel betrifft, das kann keiner wissen das genau ist und wie das funktioniert… und alle deine Beispiel beruhen auf diesen Himmel… außer dein 3tes Beispiel…

    Hierzu führe bitte Beispiele auf bei denen es schonmal jemanden aufjedenfall aufgefallen wäre und erkläre wieso es daraufhin die ganze Welt erfahren hätte.

    Ich sehe bei dir das Problem das du Dinge als Beweise nimmst die garkeine Beweise sind, sondern Interpretationen… Wenn es keinen Weltraum gibt, wenn da nie wer war, wie sollte man dann wissen was das da oben eigentlich genau ist und wie das genau funktioniert?

     

    #5695
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    Anonym

    @daengelmeister,

    danke für dein Gedanke, der natürlich auch berücksichtigt werden muss. Wäre die ISS auf dem Bild 1.000.000m entfernt, müsste sie auf dem Foto nur 2mm (statt 5mm) groß sein.

    Von daher kann man (ich) nur vorsichtig sagen: Es wäre gundsätzlich möglich das besagte Foto zu machen, es ist aber kein Beweis für die ISS.

    Aber, man kann das Foto aufgrund der Größenverhältnisse nicht als Fake überführen.

    #5696
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    Anonym

    @elfgrad,

    das freut mich auch, dass ich dich nicht verjagt habe. Nicht nur wegen der FE-Thematik, habe ich auch großes Interesse mich noch mehr mit der Perspektive zu beschäftigen (ich denke bei dir ist das ähnlich).

    Ich denke der Knackpunkt mit der Perspektive ist, wie sich die Abbildungsgröße eines Objekts im Bezug zu dessen Entfernung des Betrachters verhält. (ist ja auch die Frage bei deinen letzten Bild(ern))

    Im Perspektiv-Thread habe ich schon diese Skizze gepostet:

    Da für gibt es auch Formeln, die sind aber etwas komplizierter als der Dreisatz (außerdem wollen wir hier höhere Mathematik vermeiden). Ich fände es gut das mit verschiedenen Objektgrößen empirisch zu überprüfen und ein paar Messreihen fest zuhalten (die könnte man dann grafisch darstellen).

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